Armenien - Kultur und Natur

15 Tage Reise Armenien - Kultur und Natur

Entdecken Sie die wichtigsten Kulturdenkmäler und die großartige Naturvielfalt Armeniens. Sie besichtigen uralte Kirchenruinen, imposante Festungen und zum UNESCO-Kulturerbe zählende Klosteranlagen wie das einmalig schöne Kloster Norawank und das äußerst beindruckende Wehrkloster Tatev. Außerdem erleben Sie das Landleben in einem Dorf, haben Zeit für Wanderungen und können während eines Kochkurses lernen, armenische Spezialität zuzubereiten. 

Übersicht

Reise in Kurzform

01. Tag  Flug nach Jerewan

02. Tag  Jerewan

03. Tag  Ausflug zu der Festung Amberd

04. Tag  Fahrt nach Gjumri

05. Tag  Ausflug zum Kloster Marmaschen

06. Tag  Fahrt in das kleine Dorf Kraschen

07. Tag  Spitak, Sanahin, Haghpat und Odsun

08. Tag  Klöster Haghartsin und Goschawank

09. Tag  Fahrt an den Sewansee

10. Tag  Fahrt zum Kloster Norawank

11. Tag  Besuch des Observatorium Soraz Karer

12. Tag  Klosteranlage Tatev

13. Tag  Fahrt nach Garni

14. Tag  Fahrt nach Jerewan

15. Tag  Heimflug

Der im folgenden beschriebene Reiseablauf ist nur einer von vielen möglichen. Wenn Sie Änderungswünsche haben – am besten anrufen oder eine E-mail schicken, damit Doris Knop eine haargenau auf Ihre Wünsche zugeschnittene Reise durch Armenien für Sie zusammenstellen kann. 

Reisebeschreibung

1. Tag Flug nach Jerewan

Reisebeginn und Abflug nach Jerewan.

Ein Flugzeug über den Wolken

2. Tag Jerewan

Ankunft in Jerewan in den frühen Morgenstunden. Ihr Transferfahrer bringt Sie zu dem 4* Hotel Ani Plaza mitten im historischen Stadtzentrum, wo Sie Ihr Zimmer sofort beziehen, frühstücken und ausruhen können. Um 12.00 Uhr werden Sie vom Hotel abgeholt und während einer deutschsprachigen Führung durch das Geschichtsmuseum erfahren Sie alle wichtigen Informationen über Armeniens Vergangenheit. Anschließend haben Sie Zeit für einen Spaziergang durch das pulsierende Stadtzentrum, auf der schönen Prachtstraße Abovyan mit ihren eleganten Geschäften, gemütlichen Cafes und feinen Restaurants, zu dem mit Brunnen verschönten und von Kolonnaden gesäumten Platz der Republik, zur Kaskade und zum Opernhaus. Übernachtung in Jerewan im Hotel Ani Plaza. (F/-/-)

3. Tag Ausflug zu der Festung Amberd

Vormittags fahren Sie zu der eindrucksvollen und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Ruinenstätte Swartnots, wo Sie die Fragmente der ersten Rundkirche Armeniens (7.Jh.) besichtigen. Nur wenige Kilometer davon befindet sich die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Kathedrale von Etschmiadsin, das religiöse Zentrum Armeniens und Sitz des Katholikos, des geistlichen Oberhauptes der Armenischen Apostolischen Kirche. Anschließend machen Sie einen Ausflug in die Berge zu der 2.300 m hoch gelegenen mittelalterlichen, im Jahre 1024 erbauten und 1236 durch einen Mongolenangriff teilweise zerstörten Festung Amberd. Übernachtung in Jerewan im Hotel Ani Plaza. (F/-/-)

4. Tag Fahrt nach Gjumri

Nach dem Frühstück verlassen Sie Jerewan in Richtung Nordenund halten als erste in dem Dorf Oschakan, wo sich in der Mesrop Kirche das Grab des Heiligen Mesrop Maschtot (gestorben 440 n.Ch.) befindet, der das 39 Buchstaben umfassende armenische Alphabet erfunden hat. Sehr interessant ist auch der Besuch des Dorfes Sarnachbjur. Hier werden für alle armenischen Restaurants weltweit die besten Tonöfen `Tonir` von Hand produziert. Abends erreichen Sie die zweitgrößte Stadt Armeniens, Gjumri. Absolut empfehlenswert und ein Muss ist ein Abendessen in dem wunderschön in eine Schlucht und sehr geschmackvoll aus Holz gebauten Fischrestaurant Tscherkesi Dsor, welches für seine Spezialität gegrillter Stör Michelin Sterne verdient hat! Übernachtung in Gjumri im Art Hotel Berlin. (F/-/-)

5. Tag Ausflug zum Kloster Marmaschen

An diesem Tag besuchen Sie das nordwestlich von Gjumri gelegene Kloster Marmaschen (10. Jh.), von dem heute noch drei Kirchen und die Grundmauern einer vierten erhalten sind. Anschließend besuchen Sie die Ruinen der urartäischen Zitadelle von Tiraschen, einer bronzezeitlichen, sich über zwei Hügel hinziehenden ehemaligen Festungsanlage, wo man Verteidigungsmauern und Strukturen einzelner Gebäude erkennen kann. Sehr interessant ist die nahegelegene Inschrift mit Keilschrift, die von einem König und dessen Eroberungen berichtet. Nachmittags bleibt Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch Gjumri`s schöne Altstadt. Übernachtung in Gjumri im Art Hotel Berlin. (F/-/-)

6. Tag Fahrt in das kleine Dorf Kraschen

Nach einem geruhsamen Frühstück fahren Sie in das klitzekleine, völlig untouristische Dorf Kraschen , wo Sie ein renoviertes Dorfhaus inmitten eines großen Gartens mit Aprikosen-, Pflaumen- und Kirschbäumen beziehen. Die äußerst herzlichen Einheimischen kochen für Sie und laden Sie ein, beim Brotbacken zuzugucken und, falls erwünscht, an einem Kochkurs teilzunehmen. Außerdem werden Sie sie auf einer Wanderung durch unberührte Natur mit herrlichen Aussichten begleiten. Mittagessen ggf. in Picknickform und Abendessen im Dorf. (F/M/A)

Auf Wunsch gegen Aufpreise: Ein Zusatztag im Dorf inklusive Verpflegung pro Person € 60,-

7. Tag Spitak, Sanahin, Haghpat und Odsun

Nach einem zeitigen Frühstück geht die Fahrt in nordöstliche Richtung zunächst nach Spitak, dem Epizentrum des verheerenden Erdbebens von 1988. Hier besuchen Sie eine kleine, hoch über der Stadt in der Sonne glänzende, komplett aus Metall gebaute Kirche und den sie umgebenden Friedhof mit unzähligen Grabsteinen, deren Inschriften und Abbildungen über die Opfer der Katastrophe berichten. Weiter geht es über eine landschaftlich wunderschöne Hochebene, durchzogen von der tiefen Schlucht des Pambak Flusses. Als erstes besuchen Sie das sehr schöne, im Jahre 966 gegründete Kloster Sanahin (UNESCO), mit mehreren beindruckenden Hallen und Gewölben. Danach folgt der Besuch des ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Klosters Haghpat (10.-13. Jh.), ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche armenische Architektur. Anschließend geht es in Richtung Süden zu der inmitten einer grünen Wiese gelegenen, besonders in der Abendsonne fotogenen Kathedrale von Odsun (7. Jh.). Übernachtung im Tufenkian Avan Dzoraget Hotel am rauschenden Fluss Debed. (F/-/-)

8. Tag Klöster Haghartsin und Goschawank

Sie setzen Ihre Rundreise fort und fahren zunächst zu dem romantisch in einem Buchenwald versteckt gelegenen Kloster Haghartsin (10. Jh.), eine der schönsten Klosteranlagen Armeniens. Tipp: Den letzten Teil des Weges kann man wunderbar entweder auf dem Hin- oder auf dem Rückweg zu Fuß zurücklegen. Anschließend besuchen Sie die rund 17.000 Einwohner zählende Stadt Dilidschan, wo Sie Zeit für einen kleinen Spaziergang haben. Danach fahren Sie in das urgemütliche, 1.203 m hoch gelegene, rund 1.000 Einwohner zählende Dorf Gosch mit dem pittoresk, auf einer Hügelkuppe gelegenen Kloster Goschawank, wo man einen der schönsten Kreuzsteine Armeniens bewundern kann. Hier haben Sie Zeit zum Wandern und Entspannen. Abends wird es im Dorf herrlich ruhig und das Kloster ist menschenleer. Übernachtung in Gosch in dem einfachen, familiär betriebenen Dorfhotel Gosch direkt gegenüber dem Kloster. (F/-/-)

9. Tag Fahrt an den Sewansee

An diesem Tag fahren Sie in Richtung Süden zu dem 1.900 m hoch gelegenen Sewansee, der `Blauen Perle Armeniens`. Hier besuchen Sie das malerisch hoch über dem See gelegene, im Jahre 874 auf einer ursprünglich von Wasser umgebenen Felseninsel erbaute Kloster Sevanavank, von dem Sie einen herrlicher Ausblick auf den See genießen können. Anschließend erwartet Sie ein besonderes Highlight – der Friedhof von Noratus und seinen wunderschönen, kunstvoll mit Schriften und Ornamenten verzierten Kreuzsteinen, Chatschkare, von denen die ältesten aus dem 1. bis 2. Jh. stammen. Einige besonders umfangreiche Inschriften berichten Details bezüglich des Lebenswegs, der Hobbys und des Berufs des Verstorbenen. Auch die bildlichen Darstellungen dienten der Illustration des Lebens: Hochzeiten, Bauern mit Pflügen, Musiker mit Musikinstrumenten und Herren oder Adlige bei der Jagd. Übernachtung im Noyland Resort direkt am Seeufer.  (F/-/-)

10. Tag Fahrt zum Kloster Norawank

Bis zum Auschecken haben Sie Zeit zum Entspannen am See. Mittags geht die Fahrt in Richtung Süden weiter bis ans Ende des Sewan Sees und ab dort der ehemaligen Seidenstraße folgend bis auf den 2.410 m hohen Selim Pass zu der bekanntesten und besterhaltenen Karawanserei Armeniens, der im Jahre 1332 erbauten Selim Karawanserei. Als nächstes erwarten Sie zwei Superlative in der Vogelhöhle von Areni: Die bis dato älteste Weinkellerei der Welt (6.100 Jahre alt) und der Fundort des ältesten Lederschuhs der Welt (5.500 Jahre alt).  Direkt neben der Höhle führt eine spektakuläre Felsschlucht hinauf zum Kloster Norawank (12.-14. Jh.), einem der schönsten und landschaftlich reizvollsten gelegenen Klöster Armeniens. Seine Baumeister schufen hier ein atemberaubendes Meisterwerk sakraler Architektur. Der aus hellem, sandfarbigen Stein erbaute Komplex thront in völliger Einsamkeit auf einer Anhöhe, umrahmt von schroffen Felsen. Genießen Sie die herrliche abendliche Ruhe (und die Ruhe am nächsten Morgen). Übernachtung im Klosterhotel. (F/-/-)

11. Tag Besuch des Observatoriums Soraz Karer

Nach dem Frühstück fahren Sie durch herrliche Landschaft mit pittoresken Dörfern bis Sie zu dem mitten in der Natur, auf einer von kahlen Bergen umgebenen Hochebene gelegenen, rund 7.500 Jahre alten Observatorium Soraz Karer  eines der ältesten Observatorien der Welt. Die bis zu drei Meter hohen, stehenden und liegenden, in einem Oval platzierten Menhiren, werden auch das `Armenische Stonehenge` genannt. Viele der Steine haben 4-5 cm große Löcher, die auf den Horizont und den Weltraum ausgerichtet sind. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt fort nach Goris. Zeit zum Entspannen in dem wunderschönen Hotelgarten oder bei einem Spaziergang durch die Stadt. Übernachtung in Goris in dem liebevoll ausgestatteten Hotel Mirhav. (F/-/-)

12. Tag Besuch der Klosteranlage Tatev

Morgens besuchen Sie das Dorf Chndsoresk, unterhalb von welchem sich ein malerisches Tal mit bizarren Felsformationen und zahlreichen, von Menschenhand geschaffenen Höhlen befindet, in denen im 17. Jh. mehr als 2.000 Einwohner mitsamt ihren Tieren lebten. Die an Fenstern und Türen bis heute erkennbaren Höhlen dienten außer als Wohnungen und Ställen auch als Lagerraum, Arbeitsstätten und Kirchen. Am frühen Nachmittag fahren Sie zu dem auf einer Höhe von 1.537 m gelegenen und zu den schönsten Klosteranlagen Armeniens gehörenden Kloster Tatev. Das zwischen dem 9. und 13. Jh. an der Stelle eines heidnischen Tempels erbaute, von einer Mauer umgebene Wehrkloster liegt auf einem Bergvorsprung und ist ein Meisterwerk der armenischen Architektur. Im Mittelalter war es das spirituelle und kulturelle Zentrum Armeniens mit bis zu 500 hier lebenden und arbeitenden Mönchen. Zum Kloster gehörte im 14. Jh. eine Universität, die als die beste Armeniens galt. Übernachtung in Goris im Hotel Mirhav. (F/-/-)

13. Tag Höhlenkloster Geghard und Tempel von Garni

An diesem Tag fahren Sie längere Strecken parallel zur armenisch-türkischen Grenze, die oft nur wenige Hundert Meter von der Straße entfernt verläuft. Als erstes besuchen Sie das von rauen Bergen umgebene und auf einer Höhe von knapp 1.800 m liegende Höhlenkloster Geghard (UNESCO), eine der beeindruckendsten Klosteranlagen Armeniens. Sie werden fasziniert sein von den riesigen in den Felsen geschlagenen Kirchen und Hallen, großartigen Steinmetzarbeiten, einer heiligen Quelle sowie einer Vielzahl schöner Steinkreuze. Danach fahren Sie zu der wenige Kilometer entfernten, 1.400 m hoch gelegenen Kleinstadt Garni, wo sich einige Jahrhunderte lang die Sommerresidenz der armenischen Könige befand, sowie der heidnischen Tempel von Garni (1. Jh.n.Chr.). Bis heute finden hier regelmäßig dem Sonnengott Mihr geweihte Zeremonien statt. Übernachtung in Garni in dem einfachen Hotel Garnitoun wenige Schritte vom Tempel entfernt. (F/-/-)

14. Tag Fahrt nach Jerewan

Gleich bei Öffnung des Tempelgeländes sind Sie die ersten Besucher und der Meister Wosgan verzaubert Sie mit wunderschönen Klängen aus dem armenischen Nationalinstrument Duduk direkt im Garni Tempel, wo die Akkustik das Hörerlebnis noch steigert. Anschließend geht die Fahrt in Richtung Norden zunächst zum Kloster Chor Wirap (übersetzt Tiefe Grube), von dem aus man bei gutem Wetter den für die Armenier heiligen Berg Ararat sehen kann. Der Name des Klosters erinnert daran, dass hier Gregor der Erleuchte 14 Jahre lang in einer Höhle gefangen gehalten wurde, bis der unheilbar erkrankte König Tiridates III. ihn um Hilfe bat und wie durch ein Wunder geheilt wurde. Daraufhin ließ der König sich und seine Familie sowie den gesamten Hof im Jahre 301 taufen und Armenien wurde das erste Land der Welt, in welchem das Christentum Staatsreligion war. Übernachtung in Jerewan im Hotel Ani Plaza. (F/-/-)

15. Tag Rückflug von Jerewan

Transfer zum Flughafen und Heimflug.

Ein Flugzeug über den Wolken

Eingeschlossene Leistungen

  • Rundreise mit klimatisierten Fahrzeug 
  • Deutschsprachiger Fahrer-Guide vom 2. bis 14. Tag
  • Transfers laut Plan
  • Übernachtungen im Doppelzimmer laut Plan
  • Mahlzeiten laut Plan (F=Frühstück/M=Mittag/A=Abend) 
  • Führungen und Ausflüge inkl. Eintritt laut Plan 

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flüge (ca. € 550,- bieten wir an)
  • Reisekrankenversicherung (bieten wir an)
  • Reiserücktritts- inkl. Reiseabbruch-Versicherung (bieten wir an)

Extras

  • Einzelzimmerzuschlag € 365,-

15 Tage pro Person ab € 2.395,-