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Altai-Gebirge



Von Nowosibirsk aus kann man wunderbar einen mehrtägigen Ausflug in das touristisch noch wenig erschlossene Altai-Gebirge unternehmen. Unter dem Schutz der UNESCO stehen hier ganze Landstriche u.a. das von Gebiet Gorno Altaisk und der kristallklare Telezker See. Mit uns haben Sie die einmalige Chance, in der Familie eines altaiweit bekannten Schamanen zu wohnen und auf Wunsch eine Schamensitzung zu erleben. Bei einer Fahrt gen Süden kommen Sie an den ebenfalls unter UNESCO-Schutz stehenden, 4.506 m hohen Belucha so nah heran, dass Sie klarer Sicht seinen schneebedeckten Gipfel sehen können. Leichte Wanderungen und Spaziergänge in die herrliche Bergwelt und zu klitzekleinen, versteckten Dörfern mit Holzhäusern und ‚Tschadrs‘, den typischen, achteckigen Holzjurten der Altaier vermitteln einen unvergesslichen Eindruck von dieser entlegenen Region.


Baikalsee



Der ‚Bátuschka Baikal‘, zu Deutsch Väterchen Baikal, wie die Einheimischen den Baikalsee liebevoll nennen, wurde 1996 zum UNECSO Welterbe ernannt. Der Baikalsee ist ein Superlativ: Er ist das größte Süßwasserbecken unseres Planeten und mit 1637 m der tiefste See der Welt. Hier leben außer der einzigen Süßwasserrobbe der Erde rund 1500 bisher identifizierte Lebewesen und 1085 Pflanzenarten - etwa zwei Drittel dieser Tiere und Pflanzen kommen ausschließlich (!) im und am Baikalsee vor. Viele Kultstätten wie zackige Felsen und einsame Berghöhen sowie plätschernde Quellen und bunte Tempel rund um den See zeugen von einer uralten Schamanenkultur. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Zugfahrt auf der historischen Baikaltrasse zwischen Port Baikal und dem einzigen Marmorbahnhof der Welt in Sludjanka - 80 km unmittelbar am Steilufer des Baikalsees entlang durch herrliche Landschaften und mit Zwischenstopps in versteckten Dörfern.
(s. auch Baikalseeinsel ‚Olchon‘).


Goldener Ring



Eine Reise auf dem Goldenen Ring führt in das alte Russland, so wie man es aus russischen Märchen kennt: Malerische Städtchen und Dörfer mit goldenen Zwiebeltürmchen inmitten lieblicher Hügellandschaft. Hier fühlt man die berühmte russische Gastfreundschaft und die große russische Seele!


Jenisseij - Fahrt mit dem Postschiff



Mit einer Länge von 4092 Km ist der Jenissei der fünftlängste Fluss der Welt. Er entspringt am Fusse des Otgon Tenger, einem heiligen Berg in der Mongolei, und mündet in die arktische Kara See. Zwischen Anfang/Mitte Juni und Anfang Oktober kann man auf einem Postschiff ohne Luxus aber zünftig von Krasnojarsk aus bis nach Dudinka im Norden fahren. Dafür braucht man vier volle Tage, stromaufwärts hingegen sechs. Wer nicht so viel Zeit hat, kann eine eintägige Postschifffahrt von Krasnojarsk nach Jenissejsk, eine der ältesten Städte Sibiriens, machen. Es ist wunderbar erholsam, vom Schiffsdeck aus die langsam vorbeiziehende, meist unberührte Natur zu beobachten und hier und da ein Holzhaus, einen einsamen Angler oder Tiere zu entdecken.


Lena-Kreuzfahrt



Eine Kreuzfahrt auf der Lena führt durch herrlich unberührte Natur, durch weite Taiga und undurchdringliche Tundra. Es gibt weder störende Wasserkraftwerke noch künstliche Stauseen. Die im Gebirge am Nordufer des Baikalsees entspringende Lena gehört mit einer Länge von rund 4.400 Kilometern zu den zehn längsten Flüssen der Erde und mündet in die Laptew See, einem Randmeer des Nordpolar Meeres. Während einer Kreuzfahrt lernt man einige der entlegensten und ursprünglichsten Regionen der Welt kennen und erlebt die Kulturen der Nordvölker auf bequeme Art und Weise.

Die beste Reisezeit für eine Lena Kreuzfahrt sind die Monate Juni bis August.


Kreuzfahrt zwischen
Moskau und St. Petersburg



Eine Kreuzfahrt zwischen Moskau und St. Petersburg ist eine extreme Mischung aus glitzernden Metropolen, kleinen Holzdörfern, entlegenen Klöstern und unberührter Natur mit endloser Weite.
Während der Kreuzfahrt überquert man den Ladoga See, den größten Süßwassersee Europas, und fährt auf dem streckenweise extrem schmalen Fluss Swir zum Onega See. Mitten in diesem See steht die von 22 Zwiebeltürmchen verzierte, im 1714 erbaute Verklärungskirche, die einzige erhaltene hölzerne Mehrkuppelkirche der Welt. Bei Goritzy, inmitten der tiefsten Provinz, liegt das Kirillow-Beloserski-Kloster, ehemals eines der bedeutendsten Klöster Russlands. Der Rybinsker Stausee, der aufgrund seiner enormen Größe (Fläche 4.580 km²; Stauvolumen 25,4 Mrd. m³) auch Rybinsker Meer genannt wird, ist verbunden mit der oberen Wolga, die hier zum Teil so schmal ist, dass man vom Schiff aus das Leben am Ufer beobachten kann. Uglitsch, eine der ältesten Städte Russlands, empfängt die Gäste mit dem Geläut der Kreml-Glocken und lädt zu einem Rundgang ein. Dazu gehört ein Besuch der Dmitrij-Blut-Kirche, die an der Stelle errichtet wurde, wo nach dem Tod Iwans des Schrecklichen sein Thronfolger starb.
An Bord der komfortablen Flussschiffe entdeckt man die Schönheit und Vielfalt Russlands und erhält einen tiefen Einblick in die Kultur und das Leben der Menschen in diesem Land.


Moskau



Ausgangs- bzw. Endpunkt einer Reise mit der Transsib ist Moskau, die Hauptstadt Russlands. Sie gehört mit ihren rund 10,4 Millionen Einwohnern zu den schönsten und teuersten Metropolen der Welt. Das Herzstück Moskaus, der Rote Platz, der eigentlich übersetzt ‚Schöner Platz‘ heißt, ist mit 400 m Länge und 150 Breite einer der größten und absolut schönsten Plätze der Welt. An dieser Stelle fand ursprünglich der Markt statt und es spielten sich hier die wichtigsten Ereignisse des Landes ab. Der Rote Platz wird eingerahmt von absoluten Highlights wie dem Wahrzeichen der Stadt, der Basilius-Kathedrale, mit ihren bunt verzierten Zwiebeltürmen. Auch das superschlichte, ultramoderne Leninmausoleum beeindruckt jeden. Wunderschön ist das berühmte, 1805 erbaute Kaufhaus GUM, wo auf zwei Etagen in lichtdurchfluteten Galerien Luxusläden und Edelgeschäfte internationaler Designer untergebracht sind. Unvergesslich ist der Anblick des mächtigen Kreml, der ehemaligen Festungsanlage Moskaus. Als Iwan III in der Mitte des 15 Jh. den Kreml zu seinen Sitz machte, beauftragte er italienische Baumeister mit der Errichtung eines Zarenpalastes sowie prächtiger Kathedralen, Kirchen und Kapellen. Im Laufe der Jahrhunderte entstand so die heutige Anlage mit einer 2235 m langen, zwischen 5 und 19 m hohen und 3,50 bis 6,50 m dicken Mauer und 20 Türmen.
Nach Möglichkeit sollte man gleich am Ankunftstag abends bei wunderbarer Beleuchtung einen Spaziergang über den Roten Platz machen, um sich in Russland angekommen zu fühlen!
Einen Eindruck vom Moskauer Leben gewinnt man bei einem Bummel auf der Prachtstraße Twerskaja mit ihren feinen Geschäften, schicken Hotels, exklusiven Restaurants, elitären Night Clubs und gemütlichen Bistros neben berühmten Theatern, Konzertsälen und Kunstgalerien.
Während der Saison von September bis Mai ist der Besuch einer Abendvorstellung im weltberühmten Bolschoi Theater (`Großes Theater`) ein unvergessliches Erlebnis. Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten erstrahlt das ursprünglich 1824 erbaute Theater seit Herbst 2011 wieder ins seinem vollen Glanz.
Für Kunstliebhaber aus aller Welt ist die im Jahre 1892 von der reichen Kaufmannsfamilie Tretjakow gegründete Tretjakow-Galerie mit ihrer Sammlung russischer Maler und Ikonen, u.a. des berühmtesten russischen Ikonenmalers Andrei Rubljow, ein Muss.
Souvenirjäger finden auf dem Arbat, der zu Sowjetzeiten die erste Fußgängerzone des Landes war, alles von Andenkenshops über Antiquitätenläden bis hin zu Kiosks mit Matroschkas, Fellmützen, Ikonen, Bildern und kitschigem Nippes. In dem ehemaligen Adelsviertel kann man aber auch einfach nur flanieren, in schicken Cafés sitzen und Kunstgalerien besuchen.
Zu den schönsten Klosteranlagen Russlands gehört das 1524 erbaute Neujungfrauenkloster, wo jeden Tag in mehreren Kirchen regelmäßig Gottesdienste mit wunderbaren Gesängen und interessanten Zeremonien stattfinden. An Wochenenden kann man hier ein Schauspiel der besondern Art beobachten, wenn eine schick gekleidete Hochzeitsgesellschaft nach der anderen in geschmückten Limousinen und mit ganzen Konvois hupender Autos zu Fototerminen anrückt.
Ohne eine Fahrt mit der berühmten Moskauer Metro, zweifellos eine der schönsten der Welt, ist ein Moskaubesuch nicht komplett! Die prunkvollsten der über 150 Stationen wirken mit ihren schweren Kronleuchtern, Marmor in allen Farben, riesigen Mosaiken mit Halbedelsteinen und großen Skulpturen geradezu wie unterirdische Paläste.


Nischnij Nowgorod



Nur an wenigen Orten findet man heute noch das ‚Alte Russland`- Nischnij Nowgorod ist einer, wenn nicht sogar der schönste davon! Es ist ein ganz wunderbares Gefühl, durch die Altstadt mit ihren unzähligen Zwiebelturm-Kirchen, romantischen Straßenzügen und vorbei an den weißen Mauern des Kremls zu laufen. Nischnij Nowgorod, zu Sowjetzeiten ‚Gorki‘, entwickelte sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts Dank seiner Lage an der Wolga zu einer blühenden Handelsstadt. Im 19. Jahrhundert war die Stadt so reich, dass sie der ‚Geldbeutel Russlands‘ genannt wurde. Nischnij Nowgorod ist mit mit knapp 1,3 Mio. Einwohnern heute die viertgrößte Stadt des Landes.


St. Petersburg



Das rund 4,5 Millionen Einwohner zählende St. Petersburg, von Zar Peter dem Großen im Jahre 1703 als ‚Fenster zum Westen‘ gegründet, ist eine der schönsten Städte der Welt. St. Petersburg, auch ‚Venedig des Nordens‘ genannt, hatte im Laufe seiner rund 300-jährigen Geschichte wechselnde Namen: 1703 - 1914 hieß die Stadt St. Petersburg, 1914 - 1924 Petrograd, 1924-1991 Leningrad und seit 1991 wieder St. Petersburg. Die am Reißbrett von den damals berühmtesten italienischen und französischen Architekten entworfene Stadt mit großzügigen, von prachtvollen Schlössern und Palästen gesäumten Boulevards, 540 Brücken (mehr als in Venedig!) wurde buchstäblich aus dem Sumpf gestampft. Beim Flanieren auf dem eleganten Néwski Prospekt, vorbei an edlen Geschäften, gemütlichen Cafés, Designerkneipen und schrillen Bistros denkt man unwillkürlich an Paris.
Ein unvergessliches Erlebnis und eine besondere Perspektive auf St. Petersburg bietet eine Schiffsfahrt durch das historische Stadtzentrum auf stillen Kanälen und über die breite Newa. Für Kunstliebhaber ist die im ehemaligen Winterpalast der Zaren untergebrachte berühmte Eremitage ein Muss. Sie gehört mit ihrer rund drei Millionen Exponate umfassenden Sammlungen zu den berühmtesten Museen der Welt und ist vergleichbar mit dem Louvre in Paris. Neben den Kunstwerken sind auch die reich verzierten Räume und Säle dieses Schlosses äußerst beeindruckend.
ZU den ersten Steingebäuden der Stadt gehört die 1703 erbaute Peter- und Paul-Festung mit der gleichnamigen Kathedrale und mit der Grabeskirche der Zarenfamilie Romanow. Die 1818 erbaute Isaak-Kathedrale ist mit 102 m Höhe der viertgrößte Kuppelbau der Welt und bietet rund 14.000 Menschen Platz.
Rund um St. Petersburg herum befinden sich viele wunderschöne Schlösser und Paläste wie z.B. der Peterhof, der einstige Sommerpalast der Zaren, erbaut nach dem Vorbild von Versailles. Hier ist der 1000 ha große Schlosspark ein wahres Juwel; mit seinen kleinen Schlösschen, anmutigen Pavillions und unzähligen Springbrunnen lädt er zum Spazierengehen ein.
Das Katharinenschloss in Puschkin mit dem legendären Bernsteinzimmer lohnt ebenfalls einen Besuch. Der Palast mit seiner weiß-blau-goldenen Fassade zählt zu den schönsten Barockgebäuden Europas.


Wolga-Kreuzfahrt



Die Wolga ist der längste Fluss Europas und birgt auf 3530 Kilometern viele Highlights, die man auf einer Kreuzfahrt am besten genießen kann. An den Ufern von ‚Mütterchen Wolga‘ findet man neben herrlichster Landschaft wunderschöne alte russische Städte, die mit ihrem einzigartigen Flair jeden in ihren Bann ziehen. Die Kreuzschiffe legen an: In Kasan, wo man den im 16. Jh. aus weißem Sandstein erbauten Kreml und die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale (1562) besucht; in Rostow am Don, auch ‚Tor zum Kaukasus‘ genannt; in Jaroslawl, eine der ältesten und schönsten altrussischen Städten überhaupt mit diversen unter dem Schutz der UNESCO stehenden Kirchen und Gebäuden; Saratow, wo ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts viele so genannte Wolgadeutsche lebten, deren Einfluss in der Architektur der Stadt Spuren hinterlassen hat; Samara inmitten wunderschöner Wolgalandschaft mit beeindruckenden Gebäuden aus dem 19. Jh.; Nischnij Nowgorod (s.o.) und Wolgograd, ehemals Stalingrad.